Löstige Bröder Aktive 2024/2025
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    Das Geheimnis um die Tollitäten der „Löstige Bröder“ wurde bei der Kostümsitzung gelüftet - Prinzessin Emily I. (Bloch) schwingt bis Aschermittwoch das Zepter - Bürgermeister Kunz als Ballett-Tänzer

    Kall – Sie wäre am liebsten nicht zur Sitzung gekommen und hätte das Narrenzepter gern behalten, gestand die scheidende Karnevals-Prinzessin des KV „Löstige Bröder“, Uschi Saßmann, am Samstagabend bei der großen Kostümsitzung in der ausverkauften Bürgerhalle. Es sei eine wunderbare Zeit gewesen blickte Saßmann zurück, ehe sie von ihrer Tochter Simone, der Vorsitzenden der Löstige Bröder, mit einem Blumenstrauß verabschiedet wurde.  Nachfolgerin von Uschi I. ist Prinzessin Emily I. (Bloch), die Trainerin der Garde „Kallbachmücken“.

    Mit der Übergabe des Zepters von Uschi Saßmann an Emily Bloch, und der anschließenden Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Emmanuel Kunz, wurde bei den Kaller Karnevalisten ein Generationswechsel vollzogen. War Uschi Saßmann bei ihrer Proklamation mit 70 Jahren die älteste Prinzessin in der Vereinsgeschichte, so ist Emily Bloch mit 21 Jahren die jüngste Tollität der Löstige Bröder. Ihr Motto: „Wenn et Hätz dich röf“. 

    Die neue Tollität ist seit drei Jahren Trainerin der „Kallbachmücken“, einer Garde, die schon seit mehr als 50 Jahren das Aushängeschild des Vereins ist. Entsprechend groß war der Jubel bei den Mücken, die auch nach der Proklamation ihrer Trainerin nicht auf die 21-Jährige verzichten mussten. Flugs hatte Emily ihr Prinzessinnen-Outfit mit dem Mückenkostüm getauscht, um mit ihren Mädels den Tanz zu präsentieren, den sie über Wochen hinweg mit der Garde einstudiert hatte. Die Tänze der Kallbachmücken wurden vom Publikum mit viel Beifall bedacht. 

    Leev Jecke,

    mit großer Freude und tief empfundener Dankbarkeit darf ich in dieser Session als Prinzessin Emily I. vor euch stehen und die Session 2026 gemeinsam mit euch erleben. Es ist für mich eine ganz besondere Ehre, diese Rolle übernehmen zu dürfen – eine Rolle, von der ich schon lange geträumt habe.

    Der Karneval und insbesondere der Kaller Verein begleiten mich bereits seit meiner frühesten Kindheit. Schon mit drei Jahren habe ich hier meine ersten tänzerischen Schritte gemacht. Der Tanzsport, die Gemeinschaft und die Liebe zum Karneval sind für mich über all die Jahre zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden. Seit vier Jahren darf ich selbst als Trainerin Verantwortung übernehmen und mein Wissen sowie meine Begeisterung an den Nachwuchs weitergeben. Vor drei Jahren habe ich mit viel Herzblut die Kallbachmücken übernommen – ein Schritt, der mich sowohl persönlich als auch karnevalistisch sehr geprägt hat.


    Ein Traum blieb jedoch lange unerfüllt: einmal selbst als Prinzessin auf der Bühne zu stehen.

    Getreu meinem persönlichen Motto „Wenn et Hätz dich röf“ habe ich gespürt, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt gekommen ist, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Mit Stolz, Respekt und ganz viel Herzblut gehe ich diese Aufgabe an und freue mich darauf, den Karneval in Kall in dieser besonderen Rolle repräsentieren zu dürfen.

    Mein Dank gilt allen, die mich auf meinem bisherigen Weg begleitet, unterstützt und ermutigt haben – meiner Familie, meinen Freunden, dem Verein, meinen Tänzerinnen und allen Wegbegleitern, die auch in Zukunft an meiner Seite stehen werden. Ohne diesen Rückhalt wäre dieser Moment nicht möglich.

    Ein besonderes Highlight ist für mich, dass ich heute den Tanz meiner Mädels präsentieren darf, den wir über das gesamte Jahr hinweg mit viel Fleiß, Leidenschaft und Teamgeist einstudiert haben. Sie zeigen eindrucksvoll, was Zusammenhalt, Disziplin und Freude am Tanzen bewirken können.

    Zum Abschluss rufe ich voller Stolz und aus tiefstem Herzen dreimal aus:

    1. Kall!
    2. Prinzessin Emily I.!
    3. Session 2026!

    Das Elternhaus des Kinderprinzenpaares Lukas und Emma in rot-weiße Farben getaucht – Die zahlreichen Helfer trotzten Kälte und Regen

    Kall – Es ist seit vielen Jahren ein guter Brauch beim Kaller Karnevalsverein „Löstige Bröder“, dass die Häuser ihrer frisch proklamierten Tollitäten geschmückt werden. In der Regel gilt es dann beim Kinderprinzenpaar gleich zwei Häuser und deren Umfeld in rot-weiße Farben zu tauchen. In diesem Jahr ist das nicht der Fall, denn das diesjährige Kinderprinzenpaar Lukas III. und Emma I (Jaschke) sind Geschwister.

    Prinz Lukas und Prinzessin Emma sind Geschwister und Kinder der karnevalsbegeisterten Eltern Christiane und Bernd Jaschke. Für beide ging jetzt ein Traum in Erfüllung, einmal Prinz und Prinzessin im Kaller Karneval zu sein.


    Emma I. ist „noch“ zehn Jahre alt. Sie wird einen Tag nach Aschermittwoch 11 Jahre alt. Ihre Schule ist das Herman-Josef-Kolleg in Steinfeld, wo sie die Klasse 5c besucht. Schon im Kindergartenalter von drei Jahren ist Emma im Kaller Karneval aktiv. Zuerst bei den Mini-Mücken und jetzt bei den Höppemücken. Sie trifft sich gern mit Freundinnen, sie tanzt gern, sie ist Messdienerin, sie hat eine kreative Ader und sie hat neuerdings ihre Liebe zum Klavierspielen entdeckt. 

    Lukas III. ist 13 Jahre alt, und auch er besucht das Steinfelder Herman-Josef-Kolleg, wo er in die Klasse 8c geht. Auch Lukas ist schon seit dem dritten Lebensjahr im Karneval aktiv, wo er zuerst als Tanzoffizier bei den Mini-Mücken agierte. Heute ist Lukas Mitglied der kleinen Prinzengarde „Musketiere“. Er spielt Fußball bei der JSG Kall-Keldenich-Scheven. 

    Nach vierjähriger Pause wieder Karneval der „Löstige Bröder“ in der neu sanierten Bürgerhalle – Offiziellen Sessions-Start mit der großen Kindersitzung – Die Pänz werden von den kleinen Tollitäten Lukas und Emma regiert – Mit dem Bürgermeister „kurze Fuffzehn“ gemacht 

    Kall – Nach vier Jahren flutbedingter Bürgerhallen-Abstinenz können die Karnevalisten der Kaller „Löstige Bröder“ getreu ihrem diesjährigen Motto „Kallida zurück im Heimathafen“ wieder im alten Domizil ihre Sitzungen abhalten. Den Start machte der Karnevalsnachwuchs mit der großen Kindersitzung, in dessen Verlauf die Proklamation des neuen Kinderkinderprinzenpaares durch Bürgermeister Emmanuel Kunz auf dem Programm stand.

    Im Verlauf der Sitzung erlebten die Besucher die Darbietungen der Kaller Mücken-Kindergarden, des Synchrontanzpaares Merle Schumacher und Eva Hilger, der Solomariechen Joline Schaaf und Johanna Pütz, des Sängers Uwe Reetz, des Zauberers Mecki und den Kindern der integrativen Kita St. Nikolaus. Zu Gast waren auch die „Süetenicher Schlipse“, deren Kinderprinzenpaar krankheitsbedingt nicht dabei sein konnte. Der Verein Kinderkarneval Sistig hatte sein Kinder-Dreigestirn mitgebracht.

    Endlich wieder Sitzungen in der Bürgerhalle - Weiberfastnacht findet dort eine große Musik-Party statt – Motto der Löstige Bröder: „Traumschiff Kallida, zurück im Heimathafen“ - Kartenverkauf für die Sitzung ist am 4. Januar im Gasthaus Gier - Aschermittwoch schon am 18. Februar

    Kall – Die Karnevalsvereine müssen sich in dieser Session sputen, denn schon am 18. Februar ist Aschermittwoch - und damit „alles vorbei“. Auch beim Karnevalverein „Löstige Bröder“ in Kall sind die letzten Vorbereitungen in vollem Gange. Die Vorfreude bei den Karnevalisten um die Vorsitzende Simone Saßmann ist zum bevorstehenden Sessions-Start in Kall besonders groß, denn nach vierjähriger, durch die Flut verursache Zwangs-Pause können die „Löstige Bröder“ wieder in der neuen Bürgerhalle auf die Pauke hauen.


    Diesem Umstand hat der Verein entsprochen und der Freude über die Rückkehr in die Bürgerhalle mit ihrem Sessionsmotto „Traumschiff Kallida, wieder zurück im Heimathafen“ Ausdruck verliehen. Doch bei aller Euphorie hat Narren-Chefin Simone Saßmann nicht vergessen, wer dem Verein in den letzten vier Jahren aus der Patsche geholfen hat. „Wir sind unseren Schevener Freunden der „Jecke vom Hahnebömsche“ dankbar, dass wir bei ihnen unsere Sitzungen und Proklamationen abhalten konnten“, so Saßmann.

    Motto: „Traumschiff Kallida zurück im Heimathafen“

    Der Karnevalsverein Löstige Bröder freut sich mit ihrem Sessionsmotto über die Rückkehr in die Bürgerhalle – Bei der Jahreshauptversammlung Bilanz gezogen – „Alles wird teurer“ – Nach zehn Jahren Beiträge erhöht

    Kall - Wie ein roter Faden zog sich die Feststellung „Es wird alles teurer“ durch die Jahreshauptversammlung des Kaller Karnevalsvereins „Löstige Bröder“ (LB). Im Saal der Gaststätte Gier zog der Verein eine Bilanz über die verflossene Karnevalssession, in der die Karnevalisten im dritten Jahr in Folge ohne Bürgerhalle auskommen, und ihre Sitzungen im kleineren Saal in Scheven abhalten mussten. Für diese dreijährige Gastfreundlichkeit bedankte sich LB-Chefin Simone Saßmann noch einmal ausdrücklich bei den Schevener Freunden der „Jecke vom Hahnebömsche“. In der kommenden Session, so Saßmann, stehe die Bürgerhalle für die Sitzungen und den Zugausklang wieder zur Verfügung. 

    Trotz aller Erschwernisse konnten Schriftführer Christoph Diefenthal und Kassierer Patrick Züll positive Nachrichten vermelden. Obwohl der Verein bei der Proklamations- sowie bei der Kindersitzung ein Minus von insgesamt 1075 Euro gemacht habe, sei am Sessions-Ende nach der Aufrechnung von Einnahmen und Ausgaben ein Minus von nur 81 Euro zu verzeichnen gewesen, berichtete Kassierer Patrick Züll. Der Verein habe gut gewirtschaftet und die Verluste in Grenzen gehalten.

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