Der Seelsorger aus Steinfeld ist seit 60 Jahren Priester und zelebriert seit drei Jahren die Karnevalsmessen in Kall – Die „Löstige Bröder“ bedankten sich im Eifeldom mit einem Präsent

Kall-Steinfeld – In der vollbesetzten Eifelbasilika in Steinfeld feierte der 83-jährige Salvatorianer-Pater Josef am letzten Oktobersonntag ein ganz besonderes Jubiläum. Denn schon 60 Jahre ist es her, dass Pater Juros in Polen im Alter von nur 23 Jahren zum Priester geweiht wurde. Zum Jubiläum gratulierte auch der Karnevalsverein „Löstige Bröder“, denn seit drei Jahren zelebriert Pater Josef am Karnevalssamstagabend den karnevalistischen Gottesdienst der „Löstige Bröder“ in der Pfarrkirche in Kall.

Im Jahr 2017 hatte Prinzessin Kerstin (links) das Kommando über die Kaller Jecken. Pater Josef bekam von ihr einen Orden. Foto: Reiner Züll

Im Februar 2016, als Prinzessin Maike I. regierte, zelebrierte Pater Josef erstmals die Karnevalsmesse der „Löstige Bröder“. Foto: Reiner Züll

2016 kamen die Kaller Karnevalisten erstmals mit dem Steinfelder Pater in Kontakt, als er erstmals mit ihnen die Karnevalsmesse feierte. Auf Anhieb gewann der Seelsorger die Sympathie der Kaller Kirchenbesucher. In den drei Jahren seines bisherigen Wirkens für die Kaller Karnevalisten hatte er es stets mit Karnevalsprinzessinnen zu tun. 2016 mit Prinzessin Maike (Wilkens), 2017 mit Prinzessin Kerstin (Walber-Wawer) und 2018 mit Prinzessin Claudia (Blum). Inzwischen besitzt beliebte Pater schon eine kleine Ordenssammlung vom Karnevalsverein „Löstige Bröder“ und dessen Tollitäten.

Nach dem Dankgottesdienst in der Basilika übergab Reiner Müller ein Geschenk der Löstige Bröder an Jubilar Pater Josef. Foto. Reiner Züll

Pater Josef aus Steinfeld feiert seit drei Jahren mit dem KV „Löstige Bröder“ die karnevalistische Messe in Kall. Foto: Reiner Züll

Bei seinen Predigten geht Pater Josef bei den karnevalistischen Gottesdiensten immer auf die Verbindung zwischen dem christlichen Glauben und dem Karneval ein. So auch in diesem Jahr, als Prinzessin Claudia sich den Spruch „jetzt oder nie, ganz oder gar nicht“ als Motto zu Eigen gemacht hatte. Diese Worte, so Pater Josef in seiner Predigt, träfen auch auf die Zugehörigkeit zur Kirche zu: „Nur ein wenig geht nicht wenn schon, denn schon“.

Den Dankgottesdienst im Steinfelder Eifeldom anlässlich des Priesterjubiläums von Pater Josef Juros nahm der Karnevalsverein zum Anlass, sich bei dem betagten Seelsorger zu bedanken. Bei einer Begegnung im Eingangsbereich der Basilika hatten die Kirchenbesucher Gelegenheit, mit Pater Josef ins Gespräch zu kommen und Glückwunsche zu überbringen. Für die Löstige Bröder überreichte Kassierer Reiner Müller dem Jubilar ein Präsent.

Pater Josef begrüßt vor dem Gottesdienst in der der Kaller Pfarrkirche die kleine Garde der Musketiere der „Löstige Bröder“. Foto: Reiner Züll

Pater Josef Juros freute sich in diesem Jahr beim Karnevalsgottesdienst besonders über das Motto von Prinzessin Claudia I. Foto. Reiner Züll

Pater Josef ist bis zum heutigen Tag Priester mit Leib und Seele. Ehe er 1958 im jungen Alter von 23 Jahren zum Priester geweiht wurde, bedurfte das einer Ausnahmegenehmigung des damaligen Papstes Pius XII. in Rom. Viele Jahre wirkte er im ostafrikanischen Tansania, wo er als Ordensoberer der Salvatorianer eine neue Provinz des Ordens etablierte. Eine Zeit lang wirkte er auch in der Pfarrgemeinde Olef und war maßgeblich am Aufbau des Geistlichen Zentrum in Steinfeld beteiligt. (Reiner Züll)

 

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