Er war in den ersten Jahrzehnten der „Löstige Bröder“ ein recht aktiver Karnevalist. „Ich war noch viel jecker als mein Vater, der zweimal Prinz in Kall war“, erinnert sich Hans (Häns) Friedrichs noch heute an seine aktive Narrenzeit, die er unter dem damaligen Präsidenten Peter Stollenwerk begann. Damals herrschte bezüglich der Mitgliederzahl im Verein noch ein strenges Reglement.

Mehr als 25 Mitglieder, so wollte es damals die Satzung, durfte der Verein nicht haben.Da gelang es längst noch nicht jedem Jeck, aktives Mitglied bei den „Löstige Bröder“ in Kall zu werden.

 

Deshalb gab es eine strenge Regel: Wer als aktives Mitglied dreimal unentschuldigt fehlte, wurde gefeuert. „Un dat es mir passiert“, ärgert sich Häns noch heute.

Es war unter der Präsidentschaft von Heinrich Stunk, der dieses Amt 1951 gerade übernommen hatte. Und selbst derAltkarnevalist und zweimalige Prinz Alois Friedrichs, der Vater des „Verstoßenen“, hatte im Vorstand den Rausschmiss seines Sohnes mit beschlossen. Aber Satzung war Satzung.Häns heute: „Dat hät mir domals wieh jedohn“.
Dabei war Hans Friedrichs einer der Chorsänger gewesen, die mit Mathias Reul, Fritz Ober, Heinrich Dahmen, Martin Pütz und Hubert de la Motte bei den Sitzungen mit dem bekannten Lied „Urfttland meine Heimat“ stetsfür Furore gesorgt hatten.Die Gesangsgruppe probte damals bei den Nonnen im St.-Barbara-Klösterchen die Heimat- und Stimmungslieder ein, die Mathias Reul größtenteils selbst geschaffen hatte.


Doch Hans Friedrichs schaffte es, Jahre später wieder als aktives Mitgliedin den Verein aufgenommen zu werden, nachdem die 25-Mitglieder-Begrenzung aus der Satzung gestrichen worden war. Fortan zählte er auch wieder zu den „Chorknaben“ von Mathias Reul.



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